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Adaptogene & Botanicals erklärt: So wirken sie tatsächlich auf Körper und Geist

Adaptogene & Botanicals erklärt: So wirken sie tatsächlich auf Körper und Geist

Hast du manchmal das Gefühl, bei all den Ernährungstrends den Überblick zu verlieren?

 

Begriffe wie glutenfrei, vegan, Flexitarier, ketogen und vollwertig tauchen ständig auf und können ziemlich verwirrend sein. Ein Trend, der derzeit besonders im Fokus steht: Adaptogene und Botanicals.

 

Adaptogene und Botanicals

Wenn du bei „Botanicals“ an Botanik oder einen Garten denkst, bist du schon auf dem richtigen Weg. Botanicals sind pflanzliche Substanzen, die in Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln verwendet werden. Einige davon kennst du bestimmt – zum Beispiel grüner Tee, der schon lange mit Krebsvorsorge in Verbindung gebracht wird, oder Johanniskraut, das zur Linderung von Angstzuständen eingesetzt wird.

 

Adaptogene sind ebenfalls biologisch aktive Pflanzenstoffe, die aus Heilpflanzen, Beeren, Pilzen und Kräutern gewonnen werden. Sie entfalten ihre Wirkung vor allem dann, wenn du unter Stress stehst und dein Körper das Hormon Cortisol ausschüttet. Wie du vielleicht weißt, kann ein dauerhaft hoher Cortisolspiegel negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Genau hier kommen Adaptogene ins Spiel: Sie helfen, die Cortisolausschüttung zu regulieren und den Körper besser an stressige Situationen anzupassen. Daher auch ihr Name – „Adaptogene“ leitet sich vom lateinischen adaptare („anpassen") ab.

Das Konzept der Adaptogene entstand, als Forscher nach Wegen suchten, die körperliche Ausdauer zu steigern und die Ermüdung unter extremen Belastungen und Umweltbedingungen zu reduzieren.

So begann die Erforschung der Wirkweise von Pflanzen. Der sowjetische Wissenschaftler Nikolai Lazarev war der erste, der den Begriff „Adaptogene“ verwendete. Er beschrieb bestimmte Heilpflanzen als Substanzen, die die Widerstandsfähigkeit gegenüber Stress und unangenehmen Umständen steigern können.

 

In den 1950er-Jahren untersuchte Israel Brekhman den sibirischen Ginseng. Dabei beschrieb er Adaptogene als Substanzen, die dem Körper helfen, trotz stressiger Umstände im Gleichgewicht zu bleiben. Igor Dardymov und I. Brekhman stellten vier Kriterien für pflanzliche Adaptogene auf:

  1. Durch Stress verursachte Schäden wie Infektionen, Depressionen und Erschöpfung werden verringert.
  2. Sie haben einen positiven, stimulierenden Effekt auf den Körper.
  3. Adaptogene verursachen keine Nebenwirkungen wie z. B. Schlafstörungen – im Gegensatz zu traditionellen Stimulanzien.
  4. Sie schaden dem Körper nicht.

Bereits 1989 zeigte eine klinische Studie, dass Kurkuma Patienten mit Reizdarm unterstützen und Beschwerden lindern kann. Auch Rosenwurz bewies seine Wirkung und zeigte sich als effektiv bei Erschöpfung, Reizbarkeit und Konzentrationsstörungen. Später stellte sich heraus, dass diese Pflanzen noch weitere Anwendungsbereiche haben: Sie können die Energie steigern, die Stimmung verbessern, die hormonelle Balance unterstützen, den Blutzucker stabilisieren, das Gedächtnis und die Denkprozesse fördern, die Alterung verlangsamen und möglicherweise sogar die Lebensdauer verlängern.

Grundsätzlich unterscheiden sich Adaptogene darin, wo genau sie wirken. Aufgrund ihrer spezifischen Wirkungen können sie weiter klassifiziert werden.

 

Klassifizierung

Primäre (klassische) Adaptogene

Diese sind am besten erforscht und wirken auf die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse (HHN-Achse), die die Stressreaktion des Körpers koordiniert und die Ausschüttung von Adrenalin und Cortisol steuert.

 

Sekundäre Adaptogene

Diese wirken nicht direkt auf die HHN-Achse, sondern verbessern die Stressresistenz, indem sie sich positiv auf das Nerven-, Immun- und Hormonsystem auswirken.

 

Adaptogene Begleitstoffe

Diese haben eine adaptogenähnliche Wirkung, erfüllen jedoch nicht alle Kriterien. Sie können jedoch die Wirkung von Adaptogenen unterstützen. Beispiele hierfür sind schwarzer Pfeffer oder Rosmarin.

Das klingt jetzt vielleicht noch etwas theoretisch – also ab in die Praxis:

 

Welches Adaptogen kann was?

Ashwagandha (Withania somnifera)

Auch als Schlafbeere oder Winterkirsche bekannt, wird Ashwagandha vor allem in der ayurvedischen Medizin verwendet. Dank ihrer ausgleichenden Wirkung kann sie Stress entgegenwirken und den Stressabbau fördern. Zudem soll sie die Schlafqualität verbessern und die geistige Klarheit fördern. Wünschst du dir Momente der inneren Ruhe? Dann könnte Ashwagandha genau das Richtige für dich sein.

 

Ginseng (Panax Ginseng)

Die „Wurzel der Unsterblichkeit“ ist eine der bekanntesten adaptogenen Pflanzen und wird seit Jahrhunderten in der traditionellen chinesischen Medizin geschätzt. Ginseng soll die Ausdauer verbessern, die Konzentrationsfähigkeit steigern und das Immunsystem positiv beeinflussen.

 

Rosenwurz (Rhodiola rosea)

Auch als „Goldene Wurzel“ bekannt, stammt Rosenwurz aus den kalten Regionen Europas und Asiens. Diese adaptogene Pflanze hat eine anregende Wirkung und unterstützt den Körper besonders bei physischer Anstrengung. Zusätzlich kann sie die mentale Leistungsfähigkeit steigern und Stress reduzieren.

 

Maca (Lepidium meyenii/Lepidium peruvianum)

Dieses Adaptogen wächst in den Höhenlagen der peruanischen Anden und wird umgangssprachlich auch als „Peru-Ginseng“ bezeichnet. Maca ist ein natürlicher Energiebooster und Stimmungsaufheller und fördert die Vitalität. Zudem kann es die Libido steigern und die hormonelle Balance unterstützen. 


Kurkuma (Curcuma longa)

Dass Kurkuma in dieser Liste auftaucht, überrascht dich wahrscheinlich nicht. Oft mit Kochen oder der „Goldenen Milch“ in Verbindung gebracht, kann diese Pflanze jedoch noch viel mehr: Ihr Wirkstoff Curcumin hat eine antioxidative und entzündungshemmende Wirkung und stärkt das Immunsystem.

Natürlich gibt es noch viele weitere Adaptogene:

  • Astragalus
  • Bacopa
  • Cordyceps
  • Reishi
  • Heiliges Basilikum
  • Schisandra


Warum sind diese Pflanzen so wirkungsvoll?

Wenn du dir Adaptogene genauer anschaust, wirst du feststellen, dass sie besonders robuste Pflanzen sind. Sie gedeihen unter extremen Bedingungen und passen sich an verschiedene Witterungen an, ohne ihre Kraft zu verlieren. Genau diese Anpassungsfähigkeit können sie in der Theorie an unsere Zellen weitergeben.

 

Vielleicht fragst du dich nun: Was ist der Unterschied zwischen Botanicals und Adaptogenen?
Ganz einfach: Alle Adaptogene sind Botanicals, aber nicht alle Botanicals sind Adaptogene. Adaptogene sind eine spezifische Gruppe von Botanicals, die gezielt auf Stressbewältigung und Widerstandsfähigkeit wirken.

 

Wie kannst du Botanicals und Adaptogene in deinen Alltag integrieren?

Hast du dich auch schon gefragt, wie du diese Adaptogene eigentlich findest? Tatsächlich kann es einfacher sein, als du denkst! Ein Blick auf die Inhaltsstoffe deiner Tees lohnt sich – viele Teemischungen enthalten bereits Rosenwurz oder Ashwagandha. Natürlich gibt es auch zahlreiche Nahrungsergänzungsmittel mit Adaptogenen.

 

Hier ist jedoch Vorsicht geboten:

  • Die richtige Dosierung ist entscheidend – eine zu hohe Dosis kann Nebenwirkungen verursachen, während eine zu niedrige, womöglich keine Wirkung zeigt.
  • Setze auf hochwertige Produkte von Anbietern, die du kennst.

Wenn du dir unsicher bist, ist es sinnvoll, einen Arzt oder Heilpraktiker zu konsultieren, um die passenden Adaptogene für dich zu finden.

 

FEVANA und Adaptogene

Auch wir, das FEVANA-Team, haben die Bedeutung von Adaptogenen und Botanicals erkannt. Unser Ziel ist es, dich und deinen Zyklus mit natürlichen statt chemischen Mitteln zu unterstützen. Deshalb haben wir gemeinsam mit Experten FEVANA Zyklus entwickelt.

Wirf einen Blick auf die Inhaltsstoffe – du wirst viele Adaptogene und Botanicals entdecken! Unsere Studien haben gezeigt, dass unsere Rezeptur tatsächlich einen Unterschied macht und deinen Körper in jeder Zyklusphase optimal unterstützen kann. Die Studienergebnisse findest du hier.

Neugierig, woher unsere Inhaltsstoffe stammen? Schau auf unserer Webseite vorbei – dort findest du alle Details.


Quellenangaben 

 


Über die Autorin

Milena Heinke

Da mir meine Gesundheit wichtig ist, beschäftige ich mich regelmäßig mit gesundheitlichen Themen und verfasse gerne Texte, um meine wissenschaftliche Recherche leicht verständlich wiederzugeben.